Im Rahmen des P-Seminars haben wir uns mit der Beobachtung der Sonne beschäftigt. Ziel war es mehr über ihre Eigenschaften zu lernen, ohne dabei unsere Augen zu gefährden. Zu Beginn haben wir die Sonne mit einem automatischen Teleskop und einem speziellen Sonnenfilter beobachtet. Der Sonnenfilter sorgt dafür, dass das starke Licht der Sonne stark abgeschwächt wird, sodass man sicher durch das Teleskop schauen kann. Das automatische Teleskop hat die Sonne selbstständig verfolgt, sodass sie immer im Sichtfeld blieb. Dadurch konnten wir die Sonne über einen längeren Zeitraum genau beobachten und weitere Details wie Sonnenflecken besonders klar erkennen.
Außerdem haben wir besprochen, warum man die Sonne niemals direkt anschauen darf. Die starke Strahlung kann die Augen dauerhaft schädigen. Deshalb haben wir eine sichere Methode zur Sonnenbeobachtung gewählt: die Projektion. Dabei wird das Sonnenlicht durch ein kleines Loch oder eine Linse auf eine Fläche (z.B. Papier) projiziert. Das Sonnenteleskop projiziert die Sonne auf einen Schirm, um sie so näher zu betrachten. Dadurch konnten wir deutlich die runde Form der Sonne erkennen und sogar einige Sonnenflecken entdecken. Diese dunklen Punkte entstehen durch kühlere Bereiche auf der Sonnenoberfläche und zeigen, dass die Sonne kein gleichmäßiger, ruhiger Körper ist, sondern sehr aktiv sein kann.
Zusätzlich haben wir die Sonne mithilfe eines Teleskops beobachtet, wobei ebenfalls die Projektionsmethode verwendet wurde. Das Teleskop wurde dabei nicht direkt zum Hineinschauen genutzt, sondern so eingestellt, dass das Sonnenbild auf ein weißes Blatt Papier projiziert wurde. Auf diese Weise konnten wir ein deutlich größeres und schärferes Bild der Sonne erkennen. Dabei waren sogar kleine Details, wie dunkle Sonnenflecken, sichtbar. Diese Methode war besonders hilfreich, da sie eine sichere und genauere Beobachtung ermöglicht hat. Während der Beobachtung mussten wir darauf achten, das Teleskop nicht direkt mit den Augen zu benutzen. Außerdem konnten wir sehen, wie sich die Position der Projektion im Laufe der Zeit langsam verschiebt, was durch die Bewegung der Erde verursacht wird.
Für unsere Realisierung haben wir eine einfache Lochkamera gebaut. Dazu haben wir einen Karton verwendet, in den wir ein kleines Loch gestochen haben. Auf der gegenüberliegenden Seite haben wir ein weißes Blatt Papier befestigt. Wenn wir den Karton in Richtung Sonne gehalten haben, erschien auf dem Papier ein kleines, auf dem Kopf stehendes Bild der Sonne. Sehr bemerkenswert ist außerdem, dass über diesen riesigen Sonnenfleck, welcher 15 mal so groß ist wie die Erde, auch damals schon in sehr vielen online-Magazinen berichtet wurde. Ebenfalls sind bei den Bildern, welche Ende Januar und Ende Februar entstanden sind, teilweise die gleichen Sonnenflecken zu sehen, weil die Rotationsdauer in Äquatornähe ca. 25 Tage ist und somit man genau eine Periode später dran ist.
Zusammenfassend konnten wir durch unser Experiment eine sichere Methode zur Sonnenbeobachtung kennenlernen. Die praktische Umsetzung hat uns geholfen, die theoretischen Inhalte besser zu verstehen. Insgesamt war das Experiment sehr interessant und lehrreich.